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News / Digitalisierung Teil 6: 10 Fachbegriffe aus der Digitalisierung erklärt

 In unserer Serie beleuchten wir, warum die Digitalisierung in Deutschland zum Erfolg dazugehört. Wir geben besonders für den Mittelstand Tipps und Orientierung zum digitalen Einstieg und zeigen Erfolgsstrategien für den Ausbau ihrer digitalen Arbeitsweise. Im finalen Teil der Serie setzen wir einen Fokus auf die Fachbegriffe dieses Themengebiets.

 

Digitalisierung kommt oft mit einer Flut an Fachbegriffen, die viele verwirren – oder oft lange ungeklärt bleiben. Beispiel: Was war oder ist noch genau der Unterschied zwischen Digitalisierung und digitaler Transformation? Es ist also Zeit die wichtigsten Begriffe einfach und verständlich zu erklären.

 

  1. Digitalisierung und digitale Transformation

Die Digitale Transformation beschreibt den Übergang eines Unternehmens von analog geprägtem Geschäft in das Zeitalter der Digitalisierung. Dabei werden immer mehr Prozesse im Unternehmen digital unterstützt und so zum Beispiel neu und damit effizienter gestaltet. Zudem gibt es oft neue, digitale Geschäftsmodelle und Innovationen im Unternehmen.

 

  1. Cloud Computing

Cloud Computing ist in vielen Unternehmen eine wichtige Basis der Digitalisierung und der Transformation zum digital arbeitenden Unternehmen. Mit Cloud Computing können Nutzer auf die IT-Infrastruktur eines Anbieters zugreifen – in der Regel über das Internet. Vorteil: Sie sparen Kosten und Zeitaufwand für die Anschaffung von Hard- und Software. Zudem lagern Unternehmen viele IT-Aufgaben wie Software-Updates, Sicherheitslösungen und die Wartung von Server-Hardware zum Cloud-Anbieter aus. Dank Zeit- oder Volumenbasierter Abrechnungsmodelle zahlen Cloud-Nutzer auch nicht die Anschaffung oder Entwicklung von Soft- und Hardware, sondern nur so lange und so viel, wie sie davon benötigen. Cloud-Lösungen sind oft skalierbar, das heißt, sie können auf mehr Traffic oder mehr Kundenaufkommen flexibel reagieren.

 

  1. Digitales Geschäftsmodell

Die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle ist eine wichtige Aufgabe für Unternehmen, die mit der digitalen Transformation oder digitaler Disruption (siehe nächster Begriff) konfrontiert sind. Dabei reicht es nicht, ein bestehendes Geschäftsmodell aus der analogen Welt digital zu verlängern. Eine Online-Bestellmöglichkeit aus einem stationären Geschäft ist zwar eine Vorstufe, aber noch kein digitales Geschäftsmodell. Unterschieden werden müssen digitale Zusatzangebote, wie die Möglichkeit, etwas per App zu überwachen. Bei rein digitalen Geschäftsmodellen wird Mehrwert generiert, der ohne digitale Technologie nicht möglich wäre. Das Geschäftsmodell zeichnet sich durch Innovation aus, oft handelt es sich um Services, die neu auf dem Markt sind – und die Kunden sind bereit für den Service zu bezahlen. Kundengewinnung und Vertrieb laufen digital.

 

  1. Disruption

Von Disruption wird in der Digitalwirtschaft häufig geredet. Der Begriff kommt vom englischen „stören“ und „unterbrechen“. Oft werden bestehende Branchen durch einen neuen Konkurrenten in Bedrängnis gebracht. Apple war mit dem iPhone ein Disruptor im Mobilfunk-Hardwaremarkt, AirBnB mischte die Hotelbranche, Uber die Taxi- und Transportbranche auf. Digitalisierung und die digitale Transformation bietet viele Chancen für Disruption. Ein analoges Produkt oder eine Struktur wird durch digitale Services oder Prozesse ersetzt.

 

  1. Digital Marketing

Digital Marketing nutzt intensiv die digitalen Kommunikationsmöglichkeiten, um potenzielle und bestehende Kunden personalisiert anzusprechen. Im Optimalfall liefert es das richtige Angebot, zur richtigen Zeit auf dem richtigen Kanal. Digital Marketing beinhaltet und berücksichtigt auch Offline-Kanäle, zum Beispiel Daten aus dem Telefonsupport oder Displaywerbung in Stores. Doch auch hier werden digital die Maßnahmen gesteuert, Daten aus diesen Kanälen ausgewertet und verbessert. Online Marketing bezeichnet die Maßnahmen, die im Web stattfinden und ist damit ein Teilbereich des Digital Marketing.

 

  1. Industrie 4.0

IoT oder ausgeschrieben Internet of Things (deutsch Internet der Dinge) ist ein Sammelbegriff für internetfähige Geräte, in der Industrie bis zum Haushalt. Zum Internet der Dinge gehören per App gesteuerte Fertigungsanlagen bis zu Sprachassistenten oder per App steuerbare Webcams. Viele Geräte aus dem Internet of Things können eine Rolle in der digitalen Wirtschaft spielen, zum Beispiel eine Maschine, die automatisch Ersatzteile nach einem gemessenen Verschleiß nachbestellt oder in einer Smart Factory mit anderen Geräten kommuniziert. Im Rahmen von einer digitalisierten Industrie 4.0 können so Fertigungsprozesse in der Produktion optimiert werden. Industrie 4.0 beschreibt dabei die Vernetzung der industriellen Produktion durch Informations- und Kommunikationstechnologie.

 

  1. Big Data und Datenanalyse

Ein Nebeneffekt der Digitalisierung ist das ständig steigende Datenvolumen. In vielen Unternehmen fallen heute unter anderem Daten an, die Kunden, Transaktionen oder in Maschinen eingebaute Sensoren hinterlassen. Als Big Data werden Datenmengen bezeichnet, die mit manueller Analyse nicht auswertbar wären, weil sie zu groß oder komplex sind.

 

Der nächste Schritt nach dem Sammeln von Daten mit Big Data ist die Datenanalyse. Sie kann helfen das Kundenverhalten besser kennenzulernen und zu verstehen. Viele erfolgreiche Unternehmen stellen die Datenanalyse und den Kunden ins Zentrum ihres Handelns. Sie verfolgen eine Datenstrategie, um nicht mehr Entscheidungen aus dem Bauchgefühl, sondern basierend auf dem tatsächlichen Kundenverhalten zu fällen.

 

  1. Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz, kurz KI oder AI (für künstliche Intelligenz), kann bei der Digitalisierung bei vielen Aufgaben helfen und zum Beispiel helfen große Datenmengen auszuwerten und in Handlungsempfehlungen zu übersetzen – zum Beispiel welcher Kunde für ein Angebot geeignet wäre. KI ist dabei immer eher ein Helfer für wiederholende Aufgaben statt Jobs zu übernehmen, wo menschliche Qualitäten gefragt sind.

 

  1. Datensilo

Viele Unternehmen sitzen auf großen Mengen von Kundendaten, können sie aber nicht nutzen. Der Grund ist, dass die Daten in sogenannten Silos festsitzen. Das können alte Systeme sein oder verschiedene Abteilungen im Unternehmen, die sich mit anderen Abteilungen nicht austauschen. Der Kunde merkt das auf schmerzhafte Art: Zum Beispiel muss er an verschiedenen Berührungspunkten, etwa beim Vertrieb und später im Online-Bestellportal seine Daten eingeben oder es werden ihm Angebote zugeschickt, die nicht zu seiner Kaufhistorie passen.

 

  1. Infrastruktur

Die Grundlage für eine erfolgreiche digitale Transformation, etwa die Einführung von Cloud Software und der Arbeit mit Daten ist eine leistungsfähige Infrastruktur. Die digitale Infrastruktur ermöglicht die Arbeit mit Cloud-Applikationen, Kommunikation für vernetzte Arbeit und das Speichern sowie Abrufen von Daten im Data-Center. Ein schnelles Glasfasernetz sorgt für ausfallsichere und leistungsfähige Infrastruktur. Moderne Unternehmensvernetzung kombiniert Glasfaser-Verbindungen mit Festnetz und Mobilfunknetz zu Unified Communications. Moderne Infrastruktur liefert nicht nur Verbindungen, sondern auch Sicherheitslösungen, die Kundendaten mit Backups gegen Datenverlust und mit Sicherheitslösungen gegen Cyberangriffe schützen.

 

Fazit: Die Kenntnis der Fachbegriffe erleichtert Mitarbeitern oder Führungskräften den Einstieg, die Akzeptanz oder den Fortschritt der Digitalisierung. Es lohnt sich also diesen Artikel zu teilen, um die Grundbegriffe bekannter zu machen.

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