10 März 2020

Heimarbeit wegen Corona: Das müssen Unternehmen beachten

Das Corona-Virus sorgt weiter für Schlagzeilen. Großveranstaltungen werden abgesagt und sogar ganze Regionen abgeriegelt. Auch immer mehr Unternehmen schicken ihre Mitarbeiter in Heimarbeit aus Sorge vor möglichen Ansteckungen. Per Videotelefonie sowie cloudbasierten Anwendungen können sie auch von zu Hause aus jederzeit mit ihren Kunden und Kollegen in Kontakt bleiben und auf die Unternehmensserver zugreifen.

Bandbreite von Unternehmen
Studie: Internetanschlüsse von Unternehmen

Soweit die Theorie. In der Praxis sind viele Unternehmen jedoch nicht in der Lage, über Heimarbeit einen reibungslosen Geschäftsablauf zu gewährleisten. Der Grund ist der oft unzureichende Internetanschluss. 48 Prozent der Unternehmen in Deutschland verfügen über Bandbreiten von weniger als 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Mehr als jedem fünften Unternehmen (22 Prozent) stehen sogar nur maximal 10 Megabit pro Sekunde zur Verfügung. Damit liegt Deutschland im EU-Mittelfeld – weit abgeschlagen hinter Spitzenreiter Dänemark und Schweden. Zu diesen Ergebnissen kommt das Statistische Bundesamt in einer aktuellen Untersuchung. 

Kupferleitungen stoßen schnell an ihre Grenzen

Ab einer Übertragungsrate von 30 Mbit/s spricht das Statistische Bundesamt von einer schnellen Internetverbindung. Doch auch diese Bandbreiten reichen nicht aus, um den Anforderungen der digitalen Zukunft gerecht zu werden, erklärt Christian Breidenbach-Kaack, Country Manager GlobalConnect Deutschland: „Immer mehr Unternehmen wollen in Echtzeit ihre Daten austauschen. Schon heute kommunizieren Produktionsanlagen selbstständig miteinander; Mitarbeiter an unterschiedlichen Standorten greifen über Cloud-Anwendungen auf ihre Server zu oder tauschen sich per Videochat aus. Durch den weiteren Ausbau des Internet of Things sowie von Künstlicher Intelligenz und Big Data Analytics werden die Datenmengen weiter deutlich zunehmen.“

Wie wichtig eine leistungsfähige Internetverbindung ist, wird aktuell durch das Corona-Virus deutlich: Binnen kürzester Zeit werden ganze Unternehmensbereiche unter Quarantäne gestellt, die Mitarbeiter müssen zum Teil wochenlang von zu Hause aus arbeiten. „Um den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten, müssen die Mitarbeiter in der Lage sein, auch am Heimarbeitsplatz problemlos selbst große Datenmengen zu verarbeiten und sich mit den Kollegen weltweit auszutauschen – und zwar schnell und sicher“, betont Breidenbach-Kaack.

Glasfaser ermöglicht vernetztes Arbeiten im Homeoffice

Die vielerorts bestehenden Kupferleitungen stoßen da schnell an ihre Grenzen. Sie sind nicht nur langsamer, sondern haben auch deutlich höhere Latenzzeiten als Glasfaserleitungen. Bei Glasfaser beträgt die Verzögerungszeit, die Daten für eine bestimmte Strecke benötigen, selbst über große Distanzen lediglich wenige Millisekunden. Außerdem wird bei Kupferleitungen die Bandbreite mit mehreren Teilnehmern geteilt. Je mehr Nutzer gleichzeitig im Internet sind, desto langsamer wird die ohnehin geringe Geschwindigkeit des Datentransfers.

„In der aktuellen Situation, in der die Wirtschaft stark durch das Corona-Virus geschwächt ist, wird ein leistungsfähiger Internetanschluss zum entscheidenden Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen“, sagt Breidenbach-Kaack. Voraussetzung dafür sind moderne Glasfaserleitungen: Mit Bandbreiten von bis zu 100 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) im Up- und Download sowie extrem kurzen Latenzzeiten von wenigen Millisekunden bieten sie Unternehmen die Voraussetzung, um von überall aus schnell und sicher auf die eigenen Server zuzugreifen und mit Kollegen und Kunden in Kontakt zu bleiben. 

Unternehmen sollten daher auf Glasfaserleitungen setzen, um angesichts der zunehmenden Digitalisierung nicht den Anschluss zu verlieren. Denn nur Glasfaser bietet die notwendige Infrastruktur, um schon heute den Anforderungen der digitalen Zukunft an Schnelligkeit, Sicherheit und Flexibilität gerecht zu werden.

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