GlobalConnect sichert sich Refinanzierung in Rekordhöhe

Die rasante Digitalisierung der Gesellschaft braucht leistungsfähige Glasfasernetze, um der Nachfrage von Unternehmen und Verbrauchern gerecht zu werden. Entsprechend groß war das Interesse von Banken und Investoren an der am 17. Juni abgeschlossenen Refinanzierung beim führenden Glasfasernetzanbieter GlobalConnect Group.

Henrik Schibler, CFO at GlobalConnect

Unter der Koordination von ING und SEB hat ein Konsortium aus fünf aktiven Bookrunnern, drei Underwritern und sechs Cornerstone-Kreditgebern vorrangige Fazilitäten in Höhe von insgesamt 2,7 Milliarden Euro zugesagt. Laut CFO Henrik Schibler (Foto rechts) bestärkt die erfolgreiche Refinanzierung die bisherige Strategie. Die GlobalConnect Group setzt auf Expansion und zügigen Glasfaserausbau in Nordeuropa. „Dies ist eine der größten Refinanzierungen von Infrastrukturkrediten im Jahr 2021, die von einem Privatunternehmen in den nordischen Ländern durchgeführt wurde. Die Refinanzierung ermöglicht es uns, unseren Wachstumskurs fortzusetzen, indem wir unsere Präsenz in bestehenden Märkten ausbauen und neue Märkte in Nordeuropa erschließen“, sagt er und fügt hinzu: „Der Ausbau einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur ermöglicht es Unternehmen, Haushalten und dem öffentlichen Sektor, die Vorteile der Digitalisierung voll auszuschöpfen. Wir sind stolz darauf, ein Teil davon zu sein.“

Die erfolgreiche Refinanzierung kommentiert Schibler: „Die verfügbare Liquidität und das Interesse an dieser Transaktion waren größer als erwartet, was auf die starken globalen Märkte für Infrastrukturanleihen und das äußerst attraktive Kreditprofil von GlobalConnect zurückzuführen ist. Die führte zu sehr attraktiven Finanzierungsbedingungen.“

„Komplizierte Geschäftsmodelle herausfordern“

Als Hauptkonkurrent der etablierten Provider in Nordeuropa will sich die GlobalConnect Group durch Nähe am Kunden abheben: „Mit einem stark kundenzentrierten Ansatz sind wir nun bereit, unseren Marktanteil zu erhöhen, indem wir eine Branche herausfordern, die viel zu lange mit veralteten und komplizierten Geschäftsmodellen ausgekommen ist.“

Martin Lippert CEO GlobalConnect

COVID-19 mit Social Distancing und Homeoffice haben die Nachfrage nach einer zuverlässigen digitalen Infrastruktur in ganz Europa erhöht. So konnte GlobalConnect im vergangenen Jahr ein kontinuierliches Wachstum realisieren: „Im Jahr 2020 verzeichneten wir eine rasante Nachfrage nach stabilen, sicheren und schnellen Breitbandverbindungen. Die Lockdowns aufgrund der Pandemie haben uns vor Augen geführt, wie wichtig Konnektivität ist: Sie hielt soziale Beziehungen, Entertainment, Arbeit von zuhause, medizinische Versorgung sowie Homeschooling aufrecht. Die hohe Nachfrage und unsere verbesserte Effizienz beim Glasfaserausbau haben 2020 zu einem Rekordjahr gemacht“, sagt CEO Martin Lippert (Foto links) und fügt hinzu: „Während viele Branchen durch die Auswirkungen von COVID-19 gebremst wurden, ist es GlobalConnect gelungen, die betriebliche Effizienz stabil zu halten und gleichzeitig in beiden Geschäftsbereichen, B2B und B2C, zu wachsen.“

Das Privatkundengeschäft von GlobalConnect hat im Jahr 2020 neue Wege beschritten und neue Rekorde aufgestellt. So wurden 61.000 Haushalte in Schweden und 15.000 Haushalte in Norwegen angeschlossen, während das dänische B2C-Geschäft mit dem Glasfaserausbau in drei dänischen Städten im ersten Betriebsjahr erfolgreich an den Start ging. In Deutschland startete erfolgreich die Pilotphase der neuen Marke HomeNet, die schnelles Glasfaserinternet in norddeutschen Regionen direkt ins Haus bringt.

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* Aktive Bookrunner: ABN AMRO, ING, Santander, SEB und Société Générale; Konsortialführer: KFW IPEX-Bank, NatWest und Nykredit Bank; Cornerstone-Kreditgeber: BNP Paribas, CDPQ, Crédit Agricole CIB, Deutsche Bank, National Australia Bank und Nordea