News / Digitalisierung Teil 5: 7 Chancen der Digitalisierung nutzen

In unserer Serie beleuchten wir, warum die Digitalisierung in Deutschland zum Erfolg dazugehört. Wir geben besonders für den Mittelstand Tipps und Orientierung zum digitalen Einstieg und zeigen Erfolgsstrategien für den Ausbau Ihrer digitalen Arbeitsweise.

Nach den Vorüberlegungen in einer Digitalstrategie, die wir im Teil 2 unserer Serie vorgestellt haben, geht es in die Praxis, die wir in Teil 3 beleuchtet haben. In der digitalen Transformation (Teil 4) werden Abläufe, Zusammenarbeit und Geschäftsmodelle im Unternehmen verändert. Daraus ergeben sich Chancen, die wir in diesem Teil 5 näher betrachten.

 

1. Geschäftsprozesse auf Kundenerlebnisse optimieren

Es spart nicht nur Kosten, wenn Sie Geschäftsprozesse mit digitalen Abläufen und Werkzeugen optimieren. Viele Optimierungen kann der Kunde direkt spüren. Wenn etwa Kundenbetreuer wissen, wo die Probleme der Zielgruppe liegen, können sie bessere Verkaufszahlen erreichen. Verkäufer mit Einblick in Kundendaten, etwa die Interessen oder letzten Transaktionen, können Kunden persönlicher ansprechen, schneller Lösungen finden und benötigen weniger Zeit für die Beratung.

Wenn bestellte Waren schneller ausgeliefert werden und der Kunde sie verfolgen kann, wird er gerne wieder bestellen. So wirkt sich Digitalisierung direkt auf das Kundenerlebnis und damit den Umsatz aus. Laut Springer Professional erzielen Unternehmen mit positiven Kundenbewertungen eine mehr als 20 Mal höhere Umsatzsteigerung, als die mit schlechten Bewertungen.

 

2. Interne Zusammenarbeit verbessern

Ein wesentlicher und wichtiger Schritt der Digitalisierung ist der Abbau von Datensilos. Nach Konsolidierung der Datenbestände können alle Abteilungen auf den gleichen Datenbestand zugreifen. Das verbessert den Austausch zwischen Abteilungen und die Zusammenarbeit. Zum Beispiel kann das Produktteam schon in der Strategie- und Designphase mit dem Marketing, IT und Vertrieb zusammenarbeiten. Das ergibt bessere Produkte sowie einen schnelleren und erfolgreicheren Marktstart.

 

3. Prozesse automatisieren

Software bietet viele Möglichkeiten, Prozesse zu verschlanken oder gar zu automatisieren. Bestellsysteme können zuvor papierbasierte Tätigkeiten reduzieren. So können Unternehmen mehr Aufträge annehmen als zuvor. Viele Routineaufgaben lassen sich sogar automatisiert abarbeiten. Künstliche Intelligenz kann hier als Helfer ins Spiel kommen und zum Beispiel für den Vertrieb vielversprechende Kundenkontakte erkennen oder das nächste, logische Angebot für bestimmte Kunden automatisiert per E-Mail verschicken. Hat ein Kunde unter anderem eine Maschine gekauft, kann die KI eine E-Mail mit Angeboten verschicken, sobald durch Verschleiß der Service für bestimmte Teile der Maschine fällig ist.

 

4. Bessere strategische Entscheidungen fällen

Bauchgefühl ist oft die Grundlage, auf dem Unternehmen strategische Entscheidungen fällen. So wertvoll wie Erfahrung ist, so sehr können Entscheidungen nach Gefühl in unsicheren Zeiten einen Schuss ins Blaue bedeuten. Daten helfen als Grundlage fundierte Geschäftsentscheidungen zu finden. Mit Daten zählen nicht mehr Meinungen einzelner Personen – zum Beispiel des Geschäftsführers, sondern Fakten wie Trends im Kundenverhalten. Mit Daten ist es leichter Chancen wie künftige Nachfrage oder Produktentwicklungsmöglichkeiten vorherzusagen. Das liefert mehr Sicherheit und macht das Unternehmen agiler, das bedeutet es kann sich schneller auf Marktbedingungen einstellen.

 

5. Geschäftsmodelle überdenken, neue (digitale) Geschäftsmodelle finden

Durch die Coronapandemie, Globalisierung, Veränderungen wie den Brexit oder instabile Lieferketten sind zuvor etablierte und stabile Geschäftsmodelle ins Wanken gekommen. Die Transparenz im Internet und das hohe Tempo von innovativen Technologien gibt außerdem Start-ups oder clever agierenden Unternehmen die Möglichkeit alteingesessene Marktführer vom Sockel zu stoßen. Dieses Phänomen ist allgemein unter Disruption bekannt. Ein klassisches Beispiel ist Google, das es schaffte mit einfacher Bedienung und überlegener Infrastruktur Platzhirsche wie Yahoo zu überholen.

Die beste Strategie ist es diese Marktbedingungen nicht nur zu akzeptieren, sondern als Chance zu begreifen. Technologie und Geschäftsmodelle sind heute eng miteinander verbunden. In der Pandemie waren zum Beispiel digital mit E-Commerce gut aufgestellte Händler schnell in der Lage, sich auf wechselnde Rahmenbedingungen einzustellen. Wer früh Alternativen wie das kontaktlose Abholen online bestellter Waren anbieten konnte, war in der Lage seinen Umsatz stabil zu halten oder gar zu wachsen. So wurde aus der Not eine Tugend. Es gilt also heute permanent das aktuelle Geschäftsmodell zu überdenken und an Marktgegebenheiten anzupassen. Digitalisiert können Sie einen Schritt voraus sein und proaktiv sich auf Trends einstellen.

Digitalisierung bietet daneben viele Chancen für neue Geschäftsmodelle. Digitalisierte Unternehmen finden in Krisenzeiten schnell Alternativen, sichern oft nicht nur die Zukunft, sondern wachsen.

 

6. Fachkräftemangel ausgleichen

Der Fachkräftemangel ist kein Schreckgespenst, sondern ein reales Szenario, wie eine Studie von Bertelsmann belegt. Längst hat der Kampf um Experten und Talente begonnen. Digitalisierung kann hier gleich mehrfach helfen: Erstens kann eine digitalisierte Human Resources Abteilung schneller und effizienter Stellen mit den richtigen Kandidaten besetzen. Zum Beispiel indem sie digitale Netzwerke wie LinkedIn nutzt. Zweitens sind Mitarbeiter in digitalisierten Unternehmen deutlich zufriedener. Das fängt schon mit einem erfolgreicheren Einarbeiten – englisch Onboarding – an, setzt sich durch effizientere Prozesse und weniger Fehler mit weniger Frust fort. Drittens kann hybride Arbeit ein Anreiz für begehrte Experten sein, flexibel in einem Unternehmen auch unabhängig vom Standort zu arbeiten. Nicht besetzte Stellen können zuletzt einfacher mit Freelancern wie externen Dienstleistern und Experten ausgeglichen werden.

 

7. Digitalisierung bedeutet Zukunft sichern – wenn die Technologie stimmt

Insgesamt wird klar, dass Digitalisierung weniger Risiko im Geschäft bedeutet und somit die beste Investition in die Zukunftssicherung darstellt. Digitale Unternehmen sind Kunden- und Mitarbeiterfreundlicher, agiler und erfolgreicher.

Basis und wichtigster erster Schritt ist dabei die Technologie:

  • Eine schnelle, stabile Glasfaserverbindung stellt sicher, dass auch in Zeiten hoher Belastung Netzwerk und Software stabil laufen.
  • Die Arbeit mit Daten und Software macht Sicherheitslösungen wie DDoS-Rundumschutz und Absicherung gegen Ransomware unverzichtbar.
  • Infrastruktur muss nicht in Ihrem Unternehmen stehen, sondern Sie können leistungsfähige Hard- und Software samt IT mieten.
  • Unified Communications in der Cloud vereinfachen das vernetzte Arbeiten und effizienter. Von der Telefonie bis zum Microsoft Teams-Call.

 

Fazit: Die Basis für die digitale Transformation ist schnelles Internet, eine robuste Infrastruktur und Sicherheit für Ihre Kommunikation, Daten und Anwendungen.

Wir können Ihnen helfen digital durchzustarten.

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