10 Juni 2020

Digitalisierung der Immobilienwirtschaft: GlobalConnect neues Mitglied im ZIA

Smart City, das Internet of Things, Building Information Modeling – die Digitalisierung verändert die Immobilienwirtschaft grundlegend. Jedes vierte Unternehmen der Branche ist jedoch der Meinung, dass die notwendigen Rahmenbedingungen für die Digitalisierung hierzulande unterdurchschnittlich sind. Darüber hinaus fehlt es 78 Prozent nach eigenen Angaben an der notwendigen Fachkompetenz.

Chancen der Digitalisierung für die Immobilienwirtschaft

Als neues Mitglied im Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) möchte GlobalConnect dies ändern. Der Spezialist für glasfaserbasierte Telekommunikationslösungen setzt sich im Spitzenverband der Immobilienwirtschaft dafür ein, dass die Mitglieder das Potenzial der Digitalisierung für sich nutzen können.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Global Connect im ZIA-Ausschuss Digitalisierung“, sagt Dr. Daniel Holz, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Digitalisierung. „Die fortschreitende Digitalisierung ist auch für den Erfolg der Immobilienwirtschaft entscheidend. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur sorgt etwa für schnellere Planungs- und Baugenehmigungsprozesse. Eigene Digitalisierungsmaßnahmen halten Unternehmen wettbewerbsfähig. Das Digital Mindset prägt mittlerweile die Unternehmenskultur vieler Arbeitgeber und wirkt auch auf künftige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anziehend – für eine Branche, die auf Fachkräfte angewiesen ist, ist das also extrem wichtig. Kurzum: Die Digitalisierung bietet Chancen und Potenziale, die wir nutzen müssen. Beim ZIA kommen dazu die entscheidenden Akteure zusammen.“

Glasfaser ist Voraussetzung für das Internet of Things

Schon heute hat die Digitalisierung in vielen Immobilien Einzug gehalten: So nutzen laut einer aktuellen Studie des ZIA 41 Prozent der Unternehmen Sensorik in ihren Gebäuden, insbesondere zur Messung von Temperatur und CO2. Weltweit wurden im vergangenen Jahr mehr als eine Milliarde Transaktionen von mit dem Internet verbundenen Geräten registriert – pro Monat. Darüber hinaus nutzen immer mehr Immobilienunternehmen das sogenannte Building Information Modeling, um ihre Immobilien digital zu planen und während des Lebenszyklus digital zu bewirtschaften.

„Wir stehen am Anfang einer Entwicklung, an dessen Ende die Gebäude bis ins kleinste Detail vernetzt sein werden“, sagt Christian Breidenbach-Kaack, Country Manager Deutschland bei GlobalConnect. Voraussetzung dafür ist eine flächendeckende Breitbandversorgung. „Eine echte Digitalisierung der Immobilienwirtschaft ist nur mit Glasfaser möglich. Denn nur Glasfasernetze erfüllen die Anforderungen der Zukunft an Schnelligkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit der Datenübertragungen. Außerdem verbraucht Glasfaser bis zu 17 Mal weniger Strom als Kupferleitungen. Damit senkt Glasfaser nicht nur die Betriebskosten der Immobilieneigentümer deutlich, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Digitalisierung“, sagt Breidenbach-Kaack.

Gemeinsam mit dem ZIA setzt sich GlobalConnect deshalb im Verband dafür ein, die notwendigen Grundlagen zu schaffen für die digitale Transformation der deutschen Immobilienwirtschaft.