4 Tipps für mehr Sicherheit im Homeoffice

Nicht nur der erhöhte Bedarf an Schutzmaßnahmen im Betrieb stellte während der Anfangsphase der Pandemie viele Unternehmen vor komplexe Herausforderungen. Viele haben gespürt wie essenziell wichtig funktionierende IT-Infrastrukturen sind, damit der Betrieb überhaupt weiterlaufen kann. Der Umzug vieler Mitarbeiter ins Homeoffice kam an vielen Stellen unter dem Aspekt der Sicherheit etwas überstürzt, wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in einer neuen Studie festgestellt hat: „Das Homeoffice oder Remote Work kann in diesem Kontext eine spezielle Angriffsfläche bieten. Insbesondere wenn viele Mitarbeitenden kurzfristig als Eindämmungsmaßnahme der Pandemie von zu Hause arbeiten,“ heißt es in der Studie, für die 1.000 Unternehmen zur ihrer Homeoffice Situation befragt wurden.

 

1. Homeoffice: Gekommen, um zu bleiben


Laut der Studie hat sich die Zahl der angebotenen Homeoffice Arbeitsplätze aufgrund von der Coronapandemie mehr als verdoppelt. Im Schnitt arbeiten insgesamt 64 % der Beschäftigten voll oder teilweise im Homeoffice. Die Arbeit von zu Hause ist auf jeden Fall keine reine Erscheinung aus Pandemie-Zeiten: Auch perspektivisch planen viele Unternehmen das Arbeiten im Homeoffice zu erhalten oder sogar noch auszuweiten – besonders in Großunternehmen. Bei der derzeitigen Ausstattung des Homeoffice wird in rund 42 % der Unternehmen ausschließlich auf unternehmenseigene IT zurückgegriffen, in kleinen und mittleren Unternehmen kommt oft private IT zum Einsatz.

Tipp 1: Langfristig auf sichere IT umsteigen

Das BSI empfiehlt in seiner Studie die nicht selten sehr schnell umgesetzten Homeoffice-Maßnahmen langfristig durch sichere IT-Lösungen zu ersetzen und, wenn möglich, auf den Einsatz von privater IT zu verzichten.
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2. Sicherheit: Vorbeugen ist besser


Der Wechsel ins Homeoffice ist für Mitarbeiter oft kein allzu großer Schritt, aber für Unternehmen bedeutet es eine Herausforderung in Sachen Sicherheit. Während die IT im Büro geschützt ist, gibt es laut der Studie im Heimbereich reichlich Nachholbedarf. Die Ergebnisse zeigen, dass aber hier nur wenige Unternehmen ihre Hausaufgaben machen: Trotz erhöhter Angriffsfläche planen nur wenige weitere Schutzmaßnahmen zur Absicherung des Homeoffices. Der Zustand spiegelt sich in den finanziellen Ausgaben für Cybersicherheit wider: Über 50 % der Unternehmen investieren weniger als 10 % der IT-Ausgaben in Cyber- Sicherheit.

Tipp 2: Ins Homeoffice gehen, heißt in IT-Budget für Sicherheit erhöhen

Das BSI empfiehlt, mindestens 20 % der IT-Ausgaben in Cyber-Sicherheit einzuplanen.
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3. Cyberangriffe: Reale Bedrohung mit existenziellen Folgen


Was passiert, wenn man nicht vorbeugt, mussten 8 % der befragten 1.000 Unternehmen spüren. So viele Unternehmen mussten auf Cyberangriffe in der Homeoffice-Zeit reagieren. Ein Viertel davon erlitten existenzbedrohende Schäden. Besonders Großunternehmen waren das Ziel von Angriffen, aber die Kleinunternehmen trafen die Folgen besonders hart.

Tipp 3: Digitalisieren heißt Absichern

Das BSI schreibt: „Informationssicherheit und Digitalisierung gehören untrennbar zusammen.“ Das heißt in der Praxis: Wer digital arbeitet, muss mit Maßnahmen vorbeugen, denn das ist günstiger als die Reaktion.
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4. Digitalisierung: Beschleunigt, aber Sicherheit hinkt hinterher


Die Pandemie hat sich in vielen Unternehmen als Digitalisierungsturbo erwiesen – das gaben ein Drittel der kleinen und zwei Drittel der großen Unternehmen in der Befragung an. Prozesse wurden schnell digital neu gedacht und oft schneller als geplant in die Praxis umgesetzt. Leider blieb laut der Studie der Sicherheitsaspekt oft auf der Strecke. Mehr als die Hälfte der Unternehmen berücksichtigen Cyber-Sicherheitsmaßnahmen, wenn überhaupt, erst später. Dies betrifft vor allem Unternehmen, die sich selbst einen schlechten Stand der IT-Entwicklung und Digitalisierung attestieren.

Tipp 4: Digitalisieren heißt Absichern

Bei allen Digitalisierungsvorhaben ist entscheidend, die Cyber-Sicherheit von Anfang an mitzudenken. Wer den Sicherheitsaspekt vergisst, bringt nicht nur den Erfolg der Digitalisierung in Gefahr, sondern die Existenz und den Erfolg seines gesamten Unternehmens.
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Fazit und Ausblick

Mehr Homeoffice bedeutet mehr Angriffsfläche für Cyber-Attacken. Das wissen die Kriminellen und sie werden es konsequent ausnutzen. Vorbeugen ist die beste Gegenmaßnahme, Sicherheit jedoch ein aufwändiges und kein einfaches Thema, das Kompetenz und Aufmerksamkeit verlangt, die nicht jeder aufbringen kann. Das Thema ignorieren oder vernachlässigen ist aber keine Lösung. Viele kleine und große Unternehmen benötigen daher langfristig Unterstützung.

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